SKW Metallurgie
 
Ad hoc-Meldungen

Hier finden Sie die Ad hoc-Meldungen der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG gemäß § 15 WpHG

Closing der Übernahme von zwei Dritteln der brasilianischen Tecnosulfur S/A durch SKW Stahl-Metallurgie Holding AG

Unterneukirchen (Deutschland), 23. Dezember 2009. Der im deutschen Auswahlindex SDAX notierte Spezialchemiekonzern SKW Metallurgie hat die Übernahme von zwei Dritteln des nicht börsennotierten brasilianischen Unternehmens Tecnosulfur S/A mit Hauptsitz in Belo Horizonte abgeschlossen (Closing). Die Unterzeichnung (Signing) der Übernahme war bereits mit Ad hoc-Mitteilung vom 29. Oktober 2009 kommuniziert worden.

Zur Finanzierung der Tecnosulfur-Akquisition werden ein Teil der Erlöse aus der am 2. Dezember eingetragenen Kapitalerhöhung der SKW Metallurgie sowie Fremdmittel eingesetzt.

Ansprechpartner:

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG
Christian Schunck
Leiter IR und Konzernkommunikation
Fabrikstraße 6
84579 Unterneukirchen
Deutschland

Tel.: +49 8634-617596
Fax: +49 8634-617594

E-Mail: schunck@skw-steel.com
Internet: www.skw-steel.com

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: Kapitalerhöhung erfolgreich platziert

Unterneukirchen (Deutschland), 30. November 2009. Die im SDAX notierte SKW Stahl-Metallurgie Holding AG hat – auf Grundlage des im elektronischen Bundesanzeiger vom 13. November 2009 veröffentlichten Bezugsangebots für eine Kapitalerhöhung im Verhältnis 25:12 – sämtliche 2.122.680 angebotene Aktien bei ihren Altaktionären platziert. Die Kapitalerhöhung war deutlich überzeichnet: Rund 1,4 Millionen Überbezugswünsche von Altaktionären konnten nicht bedient werden.

Durch die Kapitalerhöhung wird das Grundkapital der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG von derzeit EUR 4.422.250 auf EUR 6.544.930 erhöht. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2009 gewinnberechtigt und wurden den Aktionären zum Bezugspreis von EUR 11,50 pro Aktie vom 16. November 2009 bis zum 30. November 2009 angeboten.

Der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG fließt durch die Transaktion ein Bruttoemissionserlös von rund EUR 24,4 Mio. zu. Dieser Mittelzufluss dient u. a. der Finanzierung der Akquisition von zwei Dritteln an der brasilianischen Gesellschaft Tecnosulfur. Die mit der Transaktion beauftragten Banken waren gleichberechtigt die M.M.Warburg & CO sowie die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).

Nach der nun kurzfristig anstehenden Eintragung der Kapitalerhöhung ins Handelsregister soll der Zulassungsbeschluss für die Notierung der neuen Aktien voraussichtlich am 4. Dezember 2009 ergehen. Es ist vorgesehen, sämtliche neue Aktien am 7. Dezember 2009 in die bestehende Notierung für die alten Aktien an der Wertpapierbörse in Frankfurt/Main (Deutschland) einzubeziehen.

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Diese Ad hoc Mitteilung ist bestimmt zur Veröffentlichung ausschließlich in Deutschland und anderen ausgewählten Ländern. Sie darf weder vollständig noch in Teilen in folgende Länder verteilt oder weitergeleitet oder in folgenden Ländern veröffentlicht oder auf andere Weise zugänglich gemacht werden: USA, Kanada, Japan, Australien, jedes andere Land, in dem ein solches Handeln gesetzlich beschränkt oder verboten ist, sowie jedes von einem der vorgenannten Länder abhängige Gebiet.

Diese Ad hoc Mitteilung enthält Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken und Unsicherheiten zählen beispielsweise unvorhersehbare Änderungen der politischen und ökonomischen Bedingungen, insbesondere im Bereich der Stahl- und Papierproduktion, die Wettbewerbssituation, die Zins- und Währungsentwicklung, technologische Entwicklungen sowie sonstige Risiken und nicht zu erwartende Umstände. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben.

Ad hoc-Mitteilung

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: Kapitalerhöhung beschlossen

Unterneukirchen (Deutschland), 11. November 2009. Der Vorstand der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG hat heute mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, das genehmigte Kapital teilweise auszunutzen und eine Kapitalerhöhung mit Bezugsrecht der Aktionäre im Verhältnis 25:12 durchzuführen. Durch Ausgabe von bis zu 2.122.680 neuen Aktien soll das Grundkapital von derzeit 4.422.250 Euro auf bis zu 6.544.930 Euro erhöht werden. Der Mittelzufluss dient der Finanzierung der Eigenkapitalkomponente der Akquisition von zwei Dritteln der brasilianischen Tecnosulfur sowie zur Optimierung der Finanzierungsstruktur für weitere, bereits in Umsetzung befindliche Investitionsprojekte in den BRIC-Ländern.

Die neuen Aktien sind ab dem 1. Januar 2009 gewinnberechtigt und werden den Aktionären zum Bezugspreis von EUR 11,50 pro Aktie angeboten. Die Bezugsfrist wird voraussichtlich vom 16. November 2009 bis zum 30. November 2009 (12h MEZ) laufen.

Im Rahmen des nicht-öffentlichen Angebots wird den Aktionären für die bis zu 2.122.680 neuen Aktien ein mittelbares Bezugsrecht eingeräumt. Die Aktionäre der Gesellschaft werden durch Veröffentlichung des Bezugsangebotes aufgefordert, ihr Bezugsrecht zur Vermeidung des Ausschlusses auszuüben. Ein organisierter Bezugsrechtshandel findet nicht statt. M.M.Warburg & Co sowie die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) sind gleichberechtigt zur Zeichnung und Übernahme der neuen Aktien zugelassen; als Bezugsstelle im technischen Sinne fungiert die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW).

Etwaige nach Ablauf der Bezugsfrist aufgrund des Bezugsrechts nicht bezogene Aktien werden ausschließlich den Aktionären zum Bezug angeboten. Hierzu kann jeder bezugsberechtigte Aktionär - über die auf seinen Bestand an alten Aktien entfallende Anzahl an neuen Aktien hinaus - ein verbindliches Angebot zum Erwerb weiterer Aktien aus der Kapitalerhöhung zum Bezugspreis von EUR 11,50 pro Aktie abgeben. Bei Überzeichnung werden die neuen Aktien unter Berücksichtigung des jeweiligen Bestandes an alten Aktien zugeteilt.

Die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung können dem voraussichtlich am 13. November 2009 im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlichten Bezugsangebot entnommen werden.


SKW Metallurgie übernimmt brasilianische Tecnosulfur S/A – Kapitalerhöhung beabsichtigt

Unterneukirchen (Deutschland), 29. Oktober 2009. Der im deutschen Auswahlindex SDAX notierte Spezialchemiekonzern SKW Metallurgie hat den Übernahmevertrag für zwei Drittel des nicht börsennotierten brasilianischen Unternehmens Tecnosulfur S/A mit Hauptsitz in Belo Horizonte unterzeichnet.

Tecnosulfur ist der brasilianische Marktführer auf dem Gebiet der Roheisenentschwefelung. Der Umsatz von Tecnosulfur belief sich 2008 auf rund BRL 95 Mio. (ca. EUR 35 Mio.). Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Berechnung des Kaufpreises basiert auf einem EBITDA-Multiple und beinhaltet eine earn-out-Komponente.

Zur Finanzierung der Tecnosulfur-Akquisition und zur Optimierung der Finanzierungsstruktur für laufende Investitionsprojekte in den BRIC-Ländern beabsichtigt SKW Metallurgie, eine Kapitalerhöhung durchzuführen, die bei den bestehenden Aktionären platziert werden soll.

Die Erstkonsolidierung von Tecnosulfur erfolgt nach dem Closing der Transaktion voraussichtlich im Dezember 2009 oder im Januar 2010. Dadurch leistet Tecnosulfur noch keinen signifikanten Beitrag zur Gewinn- und Verlustrechnung des SKW Metallurgie Konzerns für das Jahr 2009. In den Konzernzahlen des Jahres 2010 wird die neue Tochtergesellschaft jedoch mit einem nahezu vollständigen Jahresbeitrag enthalten sein.

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Christian Schunck
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 SKW Metallurgie übernimmt brasilianische Tecnosulfur S/A – Kapitalerhöhung beabsichtigt

Europäische Kommission setzt Geldbuße gegen SKW Metallurgie fest

Unterneukirchen (Deutschland), 22. Juli 2009. Die Europäische Kommission hat heute mitgeteilt, dass sie im Rahmen der kartellrechtlichen Untersuchungen gegen verschiedene europäische Unternehmen des Kalziumkarbidsektors ein Gesamtbußgeld in Höhe von 61,12 Mio. EUR
festgesetzt hat.

Dabei wurde ein Bußgeld in Höhe von insgesamt 13,3 Mio. EUR gesamtschuldnerisch gegen die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, die ARQUES Industries AG und die SKW Stahl-Metallurgie GmbH verhängt. Ein weiterer Bußgeldbetrag von 1,04 Mio. EUR wurde gesamtschuldnerisch gegen die Evonik Degussa GmbH, die AlzChem Hart GmbH sowie die SKW Stahl-Metallurgie GmbH festgesetzt.

Der vollständige Bescheid liegt dem Unternehmen noch nicht vor. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften werden erst nach seiner Prüfung entscheiden, inwieweit sie Rechtsmittel gegen den Bescheid einlegen bzw. betreffend die Gesamtschuldanordnungen weiter vorgehen werden.

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Europäische Kommission teilt Beschwerdepunkte mit Verdacht kartellrechtswidriger Verhaltensweisen im europäischen Calciumkarbid- und Magnesiumsektor

- SKW Metallurgie prüft die Vorwürfe

Unterneukirchen, 26. Juni 2008. Die Europäische Kommission hat wegen des Verdachts kartellrechtswidriger Verhaltensweisen gegen verschiedene Unternehmen im Calciumkarbidsektor ermittelt. Am heutigen Tage hat die Europäische Kommission der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013) und ihrer Tochter SKW Stahl-Metallurgie GmbH diesbezüglich so genannte Beschwerdepunkte mitgeteilt. Darin erläutert die Kommission den Vorwurf einer kartellrechtswidrigen Verhaltenskoordinierung zwischen mehreren Unternehmen im Zusammenhang mit der Vermarktung von Calciumcarbidpulver sowie von Magnesiumgranulat.

Die Übersendung der Beschwerdepunkte gehört zu dem üblichen Ablauf in kartellbehördlichen Ermittlungsverfahren und soll dem betroffenen Unternehmen Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Das Verfahren selbst kann sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, wobei der Ausgang noch offen ist. Der von der Kommission untersuchte Zeitraum erstreckt sich bei SKW Metallurgie auf den Zeitraum von April 2004 bis Januar 2007. Das Umsatzvolumen, das SKW Metallurgie pro Jahr mit den betreffenden Produkten erzielte, betrug ca. 25 Mio. €. Dabei geht es ausschließlich um Handelsumsätze in Europa, die zum Segment „Pulver und Granulate" gehören. SKW Metallurgie hat dieses Geschäft erst im September 2004 als Rechtsnachfolger der damaligen Degussa AG übernommen.

Sollte die Kommission einen Verstoß von Unternehmen des SKW Metallurgie Konzerns gegen Art. 81 EG feststellen, kann sie ein Bußgeld gegen SKW Metallurgie verhängen. SKW Metallurgie hat während der Ermittlungsphase den zuständigen Behörden alle relevanten Informationen zur Verfügung gestellt und bestmöglich kooperiert. Das Unternehmen wird dies auch weiterhin tun.

Vorstand prüft Vorwürfe
SKW Metallurgie hat diesen Sachverhalt seit dem Jahresabschluss 2006 im Geschäftsbericht detailliert dokumentiert. Im Falle neuer Erkenntnisse wird SKW Metallurgie die Öffentlichkeit auch weiterhin umgehend und transparent informieren. SKW Metallurgie wird im nächsten Schritt die in den Beschwerdepunkten genannten Vorwürfe einer genauen rechtlichen Prüfung unterziehen. Ob und gegebenenfalls in welchem Umfang sich Bußgeldverpflichtungen gegen Unternehmen des SKW Metallurgie Konzerns ergeben können, kann SKW Metallurgie zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht sagen.

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Neuer Aufsichtsrat gerichtlich bestellt

Unterneukirchen (Deutschland), 10. Juni 2008. Das Amtsgericht Traunstein (Deutschland) hat der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG am 10. Juni 2008 mitgeteilt, dass es - entsprechend dem Antrag des Vorstands der Gesellschaft - die Herren Dr. Friedrich Trautwein, Titus Weinheimer und Dr. Wolfgang Ziegler zu neuen Aufsichtsräten der Gesellschaft bestellt. Damit ist der nicht-mitbestimmte Aufsichtsrat des ab dem 23. Juni 2008 im SDAX notierten Spezialchemiekonzerns wieder vollständig besetzt, nachdem auf der ordentlichen Hauptversammlung der SKW Metallurgie am 4. Juni 2008 kein Kandidat die satzungsgemäß erforderliche Zweidrittelmehrheit erreicht hatte. Die Amtszeit des neuen Aufsichtsrats dauert bis zur nächsten Hauptversammlung, auf der die Anteilseigner dann erneut über ihre Vertreter abstimmen können.

In einer unmittelbar an den Erhalt des gerichtlichen Bestellungsbeschlusses anschließenden konstituierenden Sitzung wählte der neue Aufsichtsrat Herrn Titus Weinheimer zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats und Herrn Dr. Friedrich Trautwein zum stellvertretenden Vorsitzenden.

Weitere Informationen zu den neuen Aufsichtsratsmitgliedern und zum Unternehmen finden Sie im Internet unter: www.skw-steel.com

Alle Kandidaten für Aufsichtsrat der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG erreichen notwendige Mehrheit nicht

Unterneukirchen, 4. Juni 2008. Auf der ordentlichen Hauptversammlung der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG am 04. Juni 2008 erreichte der bis zum Ende der Hauptversammlung bestehende Aufsichtsrat mit jeweils ca. 58% nicht die gemäß Satzung für eine Wiederwahl erforderliche Zweidrittelmehrheit. Die Herren Markus Zöllner, Dr. Martin Vorderwülbecke und Dr. Georg Obermeier wurden daher nicht als Mitglieder des Aufsichtsrates wiedergewählt. Von Aktionären vorgeschlagene Gegenkandidaten fanden mit jeweils ca. 2,5% ebenfalls nicht die satzungsmäßige Zweidrittelmehrheit. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG hat daher derzeit keinen Aufsichtsrat.

Sämtliche der 4.422.250 Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG werden unter der ISIN DE000SKWM013 (WKN SKWM01) an der Frankfurter Wertpapierbörse im Regulierten Markt (Prime Standard) gehandelt.

Weitere Informationen zur Hauptversammlung und zu SKW Metallurgie finden Sie im Internet unter: www.skw-steel.com

SKW Metallurgie übernimmt ESM Group

(Unterneukirchen, 12. Juli 2007) Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG übernimmt von Platinum Equity, LLC 100% an der US-amerikanischen ESM Group Inc. mit Hauptsitz in Amherst im US-Bundesstaat New York. ESM ist der klare Marktführer auf dem Gebiet der Roheisenentschwefelung in Nordamerika. Damit steigt SKW Metallurgie zum Weltmarktführer in diesem Segment auf und stößt, dank des akquirierten Umsatzvolumens von rund 150 Mio. US-$ p. a., in neue Größendimensionen vor. Die Cash-Komponente des Kaufpreises wird ca. 60 Mio US-$ betragen. Zuzüglich wird ein Working Capital Darlehen in Höhe von ca. 15 Mio US-$ übernommen. Der endgültige Kaufpreis wird erst beim Closing der Transaktion definitiv bestimmt werden und wird aus der bestehenden Liquidität von SKW Metallurgie sowie durch Fremdkapital finanziert. Aufgrund der überdurchschnittlichen Profitabilität von ESM, die bei einer EBITDA-Marge von rund 7-8% liegt, wird bereits im Jahr der Übernahme ein signifikanter Ergebnisbeitrag erwartet. Die Erstkonsolidierung erfolgt nach dem Closing der Transaktion voraussichtlich Mitte bis Ende August 2007. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Die Integration von ESM wird dadurch erleichtert, dass SKW Metallurgie und ESM bereits seit vielen Jahren geschäftlich eng verbunden sind. Neben dem Ausbau der Marktführerschaft und der Rückwärtsintegration in der Wertschöpfungskette durch die Sicherung des Rohstoffzugangs zu den Magnesiumgemischen bietet die Transaktion auch umfassende Kostensynergien durch die gemeinsame effizientere Standortnutzung in Nordamerika sowie beim Rohstoffeinkauf. Der ESM Erwerb ermöglicht aber auch einen deutlich besseren Zugang zu den von SKW Metallurgie ohnehin als Wachstums- und Expansionsmärkten deklarierten Weltregionen und Absatzmärkten wie zum Beispiel Osteuropa und Südamerika sowie zu höhermargigen Serviceaktivitäten entlang der Wertschöpfungskette. SKW Metallurgie plant, seine Umsatz- und Ergebnisprognose für dieses Geschäftsjahr und die Mittelfristprognose mit der Bekanntgabe der Zahlen für das 3. Quartal - in denen ESM dann erstmalig konsolidiert sein wird - am 12. November 2007 anzupassen. Erste Indikationen für das 2. Quartal 2007 zeigen eine Fortsetzung des bisherigen erfreulichen Geschäftsverlaufs.

SKW Metallurgie verkleinert Vorstand

J. Klaus Frizen verlässt nach erfolgreichem Börsengang das Unternehmen Unterneukirchen, 23. April 2007. Der Vorstand der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013) wird ab dem 1. Mai 2007 von bislang drei auf zwei Vorstandsmitglieder verkleinert. Dieser Schritt erfolgt im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Herrn J. Klaus Frizen, der das Unternehmen seit dem 2. November 2006 gemeinsam mit Frau Ines Kolmsee als Co-CEO geführt hat. Herr Frizen wurde im Vorfeld des zum 1. Dezember 2006 erfolgreich vollzogenen Börsengangs der Gesellschaft aufgrund seiner langjährigen Erfahrung in der Stahlindustrie, die er sich in diversen Führungspositionen bei verschiedenen Gesellschaften des ThyssenKrupp-Konzerns und dessen Vorgängergesellschaften erworben hatte, in das Vorstandsgremium der SKW Metallurgie berufen. Um insbesondere unmittelbar vor und nach dem Börsengang der Gesellschaft die volle Handlungsfähigkeit des Vorstandsgremiums auch für den Fall sicherzustellen, dass Frau Kolmsee in den letzten Wochen ihrer damaligen Schwangerschaft und auch in dem Zeitraum danach nicht in vollem Umfang für ihre berufliche Tätigkeit zur Verfügung gestanden hätte, wurde Herr Frizen auch zum Vorsitzenden des Gremiums ernannt. Frau Kolmsee hat jedoch bereits kurz nach der Geburt ihres Kindes ihre Vorstandsposition wieder vollumfänglich eingenommen. Daher und nach der gemeinsamen erstmaligen Erstellung des Jahresabschlusses als Aktiengesellschaft wird Herr Frizen das Unternehmen zum 30. April verlassen. Der Vorstand der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG besteht somit aus Frau Kolmsee als Vorstandsvorsitzender und Herrn Gerhard Ertl als Finanzvorstand. „Der Aufsichtsrat dankt Herrn Frizen für seine sehr gute Arbeit im Zusammenhang mit dem erfolgreichen Börsengang der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG. Neben der Einbringung seiner unbestritten großen Expertise in der für SKW Metallurgie entscheidenden Stahlindustrie hat er das Unternehmen auch bei der erstmaligen Erstellung des Jahresabschlusses als AG erfolgreich unterstützt. Wir wünschen ihm für seinen weiteren beruflichen und privaten Lebensweg alles Gute", so der Aufsichtsratsvorsitzende der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, Markus Zöllner.

SKW Metallurgie übernimmt US-Spezialchemieaktivitäten Quab von Degussa

(Unterneukirchen, 22. Dezember 2006) Der Spezialchemieanbieter SKW Stahl-Metallurgie Holding AG (ISIN DE000SKWM013) übernimmt im Rahmen eines Asset-Deals die Quab-Aktivitäten der Degussa AG. Die Akquisition steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Quab ist ein hochspezialisierter Hersteller von Spezialchemieprodukten, die am US-amerikanischen Produktionsstandort Mobile (Alabama) für den weltweiten Vertrieb produziert werden. Quab erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von rund EUR 23 Mio. und ist Marktführer in seinem Bereich. Quab ist schuldenfrei und verfügt über eigene Produktionsanlagen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

SKW Stahl-Metallurgie Holding AG: Emissionspreis der SKW Metallurgie Aktien bei € 29,00

(Unterneukirchen, 29. November 2006) Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG, der abgebende Aktionär ARQUES Industries AG sowie das Bankenkonsortium, bestehend aus Viscardi Securities Wertpapierhandelsbank und Norddeutsche Landesbank Girozentrale, haben heute gemeinsam den Emissionspreis des geplanten Börsengangs auf € 29,00 je Aktie festgelegt. Zum Emissionspreis von € 29,00 je Aktie war die Emission deutlich überzeichnet. Die Erstnotiz im Geregelten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Börse ist für Freitag, 1. Dezember 2006, geplant. Von den insgesamt platzierten 1.897.250 Mio. Aktien stammen 1.097.250 Aktien aus einer am 17. November 2006 durchgeführten Kapitalerhöhung. 600.000 Aktien wurden aus dem Eigentum des abgebenden Aktionärs ARQUES Industries angeboten. Weitere 200.000 Aktien aus dem Eigentum der ARQUES Industries wurden im Rahmen einer Mehrzuteilungsoption platziert. Das gesamte Emissionsvolumen beträgt ca. € 49 Mio., beziehungsweise ca. € 55 Mio. bei vollständiger Ausübung der Mehrzuteilungsoption (Greenshoe). Der Streubesitz wird damit bei ca. 38%, bei vollständiger Ausübung der Greenshoe-Option bei ca. 43% liegen. Der abgebende Aktionär und die Gesellschaft haben sich für einen Zeitraum von sechs Monaten verpflichtet, keine SKW Metallurgie Aktien auszugeben beziehungsweise zu verkaufen (Lock-up Periode). Für weitere sechs Monate gilt eine so genannte „Soft Lock-up Periode", während der die Ausgabe beziehungsweise der Verkauf weiterer SKW Metallurgie Aktien nur aus wichtigem Grund mit vorheriger Zustimmung des Konsortialführers erfolgen dürfen. Weitere Details zum Börsengang finden sich im Zulassungsprospekt das auf dieser Internetseite verfügbar ist.

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Über SKW Stahl-Metallurgie Holding AG

SKW Metallurgie ist der Weltmarktführer bei chemischen Zusatzstoffen für die Roheisenentschwefelung sowie bei Fülldrähten für die Sekundärmetallurgie. Die Produkte des Konzerns ermöglichen Stahlproduzenten die effiziente Herstellung hochwertiger Stahlprodukte. Zu den Kunden zählen die weltweit führenden Unternehmen der Stahlbranche. Der SKW Metallurgie Konzern kann auf mehr als 50 Jahre metallurgisches Know-how zurückblicken und ist heute in mehr als 40 Ländern aktiv. Ca. 44% der Umsätze werden in Europa, ca. 42% in der NAFTA-Region generiert (2007; ESM-Umsatz ab Erstkonsolidierung enthalten). Die Gesellschaft ist außerdem ein führender Anbieter von Quab-Spezialchemikalien, die vorrangig in der weltweiten Produktion industrieller Stärke für die Papierindustrie eingesetzt werden. Das operative Geschäft der Gesellschaft gliedert sich in die drei Geschäftsbereiche Fülldrähte, Pulver und Granulate und Quab. Die Zentrale des SKW Metallurgie Konzerns befindet sich in Deutschland; die Produktionsstandorte liegen in Frankreich, den USA (6), Kanada, Südkorea, der VR China (2) und Indien (2 durch Joint Venture).

Die Aktien der SKW Stahl-Metallurgie Holding AG notieren seit dem 1. Dezember 2006 im Prime Standard der Wertpapierbörse in Frankfurt/M. (Deutschland) unter der ISIN DE000SKWM013. Mit Wirkung vom 23. Juni 2008 gehört die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG zum SDAX.

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Diese Ad hoc Mitteilungen enthalten Aussagen über künftige Entwicklungen, die auf gegenwärtig verfügbaren Informationen beruhen und mit Risiken und Unsicherheiten verbunden sind, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Zu solchen Risiken und Unsicherheiten zählen beispielsweise unvorhersehbare Änderungen der politischen und ökonomischen Bedingungen, insbesondere im Bereich der Stahl- und Papierproduktion, die Wettbewerbssituation, die Zins- und Währungsentwicklung, technologische Entwicklungen sowie sonstige Risiken und nicht zu erwartende Umstände. Die SKW Stahl-Metallurgie Holding AG und ihre Konzerngesellschaften übernehmen keine Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben.

 
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